Kritik

Pressestimmen STERMANN

Seit 20 Jahren pflegen sie ihren Hardcore-Comedy-Mix aus Bühnen-Stand-Up, Radio-typischen Telefonaten und Video-Einspielern. Lassen dabei stets den großen Holzhammer niedersausen, der anscheinend nur von Männern gehoben werden kann. Gehen sich - diesmal schon mit dem Titel 'Stermann' programmiert - bis hin zur ehrabschneidenden Grabrede prozesswürdig an die Wäsche, treten allen öffentlichen 'Würdenträgern' derart ans Schienbein, dass es gelegentlich tatsächlich Gerichte beschäftigt, kennen in allen menschlich-allzumenschlichen Bereichen kaum Tabus oder Geschmacksgrenzen.Vielleicht weil das mitunter lustvoll weh tut, aber auch wegen ihrer Radioherkunft sind sie von der Kritik lange nicht ernst genommen worden. Ein Fehler: Erstens, weil fast immer eine intellektuelle Metaebene die Szenen überwölbt. Zweitens, weil sie im Sprachwitz die meisten Hochkabarett-Preisträger locker ausstechen. Und schließlich, weil sie zwar bös und morbid bis zum Abwinken, aber auch unglaublich lustig sind.

(Süddeutsche Zeitung)


Es sei verraten, dass „Stermann“ das Zeug zum Kracher hat. Der „Metzgerssohn aus Duisburg“ und sein „Mehlspeisen und Pornos“ liebender Kompagnon mit Tiroler Wurzeln balancieren brillant bissig auf der Schmerzgrenze  des Humors. Politisch korrekt sind sie dabei natürlich nicht. Aber warum sollten sie auch? Lieber fabulieren sie sich großspurig durch ihre bizarr erfundenen Biographien – und fetten ihre Seelenstrips mit sorgfältig ausgewählten Sahnestückchen ihrer Videosammlung auf.

(Tiroler Tageszeitung)


Die seit bald 25 Jahren schicksalhaft verbundenen Komödianten rücken wieder einmal die Trennlinien ihrer Unzertrennlichkeit ins Zentrum, ihre kokett inszenierte Beziehungskrise, was erfahrungsgemäß ganz hervorragend funktioniert.

(PROFIL)


Mit einem Spielergebnis von null zu null fahren die beiden Entertainer wieder einmal einen verdienten Heimsieg ein.

(Der Standard)


Ja, das ist an der Grenze zur Geschmacklosigkeit. Nein, das macht nichts. An dieser Grenze hat Kabarett eine dauernde Aufenthaltserlaubnis.

(Die Presse)


"Stermann", das "Programm, nach dem Dirk Stermann benannt wurde", ist hemdsärmelig, hemmungslos goschert, sottisensatt, bös und morbid bis zum Abwinken - und randvoll mit Kalauern und Geschmacklosigkeiten.

(Kurier)

 

Ein absurder und gewohnt geschmackloser Abend mit hoher Pointendichte, eine Art Farkas und Waldbrunn auf Speed.

(Tiroler Woche)

 

Ein endloses Feuerwerk an Gags und Pointen.

(Liechtensteiner Vaterland)